Biometrie - Fingerprint-Verfahren
Wie das Fingerprint-Verfahren funktioniert
Das Prinzip ist einfach. Die biometrische Leseeinheit erstellt ein digitales Bild eines Fingerabdruckes anhand von einzigartigen Merkmalen der persönlichen Fingerkuppe. Dieses sogenannte Finger-Template wird unter Zuhilfenahme eines komplexen mathematischen Algorithmus erstellt und als Referenz gespeichert.
Möchte sich nun ein Mitarbeiter an einem Buchungsterminal authentifizieren, so wird der aktuell gescannte Fingerabdruckes mit dem zuvor gespeicherten Referenz-Finger-Template verglichen und bei einer Übereinstimmung die Berechtigung erteilt. Bei diesem sogenannten «Matching» erfolgt der Vergleich auf Basis von digitalen Werten, da ein visuelles Bild des Fingerabdrucks aus Datenschutzgründen nicht gespeichert wird. Dieses bewährte und anerkannte biometrische Verfahren stellt sicher, dass eine Person eindeutig und rechtsverbindlich identifiziert wird.
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| Digitales Bild eines Fingerabdrucks mit den erkannten und verwendeten Minuten. | Die Minutien werden über einen Algorithmus umgewandelt und als Referenz-Template gespeichert. |
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| Das sorgfältige Erfassen des Referenz-Fingerabdruckes sichert eine einwandfreie und schnelle Funktion. |
Warum ist das präzise Erfassen (Enrollment) des Referenz-Templates so wichtig?
Die wichtigste Voraussetzung für einen reibungslosen und störungsfreien Betrieb einer biometrischen Personenerkennung ist ein qualitativ hochwertiges Referenz-Finger-Template. Um dies sicherzustellen, wird für das erstmalige Erfassen nicht nur ein hochwertiges Lesegerät empfohlen, sondern es sollten auch zwei unterschiedliche Finger präzise eingelernt werden. Dies garantiert, dass auch bei Veränderungen an einer der Fingerkuppen (z.B. Verletzungen/Abschürfungen) oder ungenauem Bedienen in der täglichen Praxis trotzdem noch eine zuverlässige Erkennung möglich ist.
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