Schutzausstattung an KarusselltürenIm Folgenden erhalten Sie Erläuterungen der einzelnen Schutzausstattungen an Karusselltüren. | ||
Not-Aus | ||
![]() | Dieser ist zwingend innen und außen im Eingangsbereich anzubringen. Wir bieten hierfür kleine Schalter, die durch optionale Schalter mit Plombierhaube ersetzt werden können.Alle FTA-Mitglieder haben sich zum Einsatz des Not-Aus verpflichtet. |
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Behindertentaster | ||
![]() | Dieser ist nicht zwingend vorgeschrieben. Bei Geryon ist der Behindertentaster optional möglich, bei Talos gehört er zur Grundausstattung. |
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Sicherheitsleiste an Gegenschließkante (GSK, Eckpfosten) | ||
![]() | Diese Sicherheitsleiste ist in der Grundausstattung vorhanden. |
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Lichtsensor (Vorsensor) vor Gegenschließkante | ||
![]() | Bei Geryon ist der Sensor nicht erforderlich, da die im öffentlichen Bereich geforderten max. 150 N bei voller Drehgeschwindigkeit mit der Sicherheitsleiste am Eckpfosten und am Türflügel nicht erreicht werden. Bei Talos wird der Vorsensor bei allen Durchmessern abhängig von Türflügelfüllung, Durchgangshöhe und Drehtakt empfohlen. Zur Einhaltung einer akzeptablen Drehgeschwindigkeit sollte der Vorsensor ab einem Innendurchmesser von mehr als 2,50 m immer eingesetzt werden, bei schweren Flügeltüren (z.B. schusssichere Türen) sollte der Sensor bereits ab 1,50 m Innendurchmesser eingesetzt werden. Bei Karusselltüren mit mehr als 3,60 m Innendurchmesser ist der Vorsensor in der Grundausstattung vorhanden. Alle FTA-Mitglieder haben sich zum Einsatz des Vorsensors oder auf eine dynamische Kraftbegrenzung von 150 N verpflichtet. |
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Lichtvorhang mitfahrend am Türflügel | ||
![]() | Der mitfahrende Lichtvorhang ist erst ab einem Innendurchmesser von mehr als 3,0 m zwingend erforderlich. Bei kleineren Durchmessern ist die Gefahr von Nutzungsstörungen sehr groß. Hier empfehlen wir bei Talos die horizontale Sicherheitsleiste unten einzusetzen, da man bei einem Stoß durch den Türflügel mit dem Schuhabsatz die Tür stoppt. Beim Einsatz mitfahrender Lichtvorhänge ist darauf zu achten, dass sich dadurch der Personendurchfluß reduziert. Alle FTA-Mitglieder haben sich zum Einsatz des Lichtvorhangs verpflichtet. |
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Fingerschutzprofil bzw. Sicherheitsleiste horizontal unten am Türflügel | ||
![]() | Bis Innen-03600 ist bei entsprechender Bodenbeschaffenheit die Reduzierung des Abstandes zwischen Türflügel und Boden auf max. 8 mm begrenzt. Sollte der Boden nicht die entsprechende Ebenheit oder Spaltabstand aufweisen, ist zwingend eine Sicherheitsleiste einzusetzen. Kaba empfiehlt den Einsatz der horizontalen Sicherheitsleiste bei Talos als zusätzlichen Schutz über die normative Anforderung hinaus. |
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Sicherheitsleiste vertikal am Türflügel (Hauptschließkante) | ||
![]() | Diese Sicherheitsleiste vermeidet das Quetschen der Hand zwischen Türflügel und Korpuswand. Gemäß der Risikobetrachtung nach der EU-Maschinenrichtlinie (Hinweis: die EU-Maschinenrichtlinie ist ein Gesetz für den ganzen EU-Bereich!) ist das Quetschen zu vermeiden oder abzusichern. Das Quetschen der Finger wird durch einen Abstand von 25 mm vermieden. Die Hand, der Arm sowie der Körper sind nicht mehr sinnvoll über Sicherheitsabstände abzusichern und erfordern den Einsatz der Sicherheitsleiste vertikal am Türflügel daher zwingend. |
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Glaskennzeichnung | ||
![]() | Verglaste Flächen müssen gekennzeichnet werden. Wir bieten eine optisch ansprechende Kennzeichnung an, die jedoch je nach Einsatzort z.B. zweifarbig oder größer ausgeführt werden muss. Die Glaskennzeichnung sollte zum Gebäude passen und mit dem Betreiber/Besteller abgestimmt sein. |
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Nur bei 2-flügeligen KarusselltürenDie Grundausstattung der 2-flügeligen Karusselltür entspricht bereits den Anforderungen der DIN 18650. Zusätzlich empfehlen wir in Altenheimen, Kliniken, etc. (Gehilfen werden u.U. von den Lichtschranken nicht zuverlässig erfasst) die Absicherung durch zusätzliche mitfahrende Lichtvorhänge. Karusselltüren mit Niedrigenergieantrieb: Schutzausstattung an RundschiebetürenLichtvorhang: Glaskennzeichnung: |









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